Das Buch zum Weblog

Hilde Zielinski »Wohin das Herz mir geht«

Auf dem Weg des lange vergessenen,

aber großen Menschendichters Jean Paul.

Eine Art Reisebericht.

 

 

»Er hat uns mit Worten zu sich gewunken«

So beschreibt Hilde Zielinski die wundersame Begegnung. Auf einem Weg bei Bayreuth stand Schrifttafel 107, mit einem Zitat von Jean Paul. Nur ein paar Sätze, ein wenig schwer zu lesen, vielleicht, doch die kurze Geschichte ging tief hinein. Wer ist denn Jean Paul? Die Frage wurde immer größer. »Ein Dichter, aber ein Franzose ist er nicht«, das wusste ihr Mann Peter gleich.

 

Es fand sich heraus, es gibt einen Jean-Paul-Weg mit 161 Stationstafeln. Von Hof bis nach Bayreuth und weiter. Vor allem durch das Fichtelgebirge bis nach Arkadien, wie es heißt. 200 Kilometer durch die von Jean Paul so geliebte Heimat. Jean Paul, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, wurde 1763 in Wunsiedel geboren und starb 1825 in Bayreuth. Seinerzeit war er berühmter als Goethe. Nicht umsonst.

 

»Und mit Worten sind wir ihm gefolgt«

Im Sommer 2012 machte sich Hilde Zielinski auf, mit Mann Peter und Pudel Fidel, den ganzen Weg zu gehen. Und fürwahr, er ist umsäumt von hinreißend anmutigen Aussichten. Links und rechts erscheinen Schlösser, Felsen, Bäche, Flüsse, Seen und Moore wie Traumwelten. Eine seelenerquickende Fußreise, frei nach Jean Pauls Rezept »Heiterkeit und Freude«.

 

»Wohin das Herz mir geht« ist nicht nur eine bewegende Geschichte mit viel warmen Witz, sondern auch ein reichhaltiges Begleitbuch für Nachwanderer. Und ganz nebenbei eine leicht verständliche, ganz persönliche Einführung in die Welt und das Leben des Dichters Jean Paul. Eine wunderschöne Ferienlektüre. Eine niemals endende Entdeckungsreise. Eine Liebeserklärung.

 

Taschenbuch,

15,5 x 22 cm, 700 Seiten

24,90 €

 

E-Book - ca. 700 Seiten

13,99 €

 

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: März 2021,

erhältlich im Buchhandel (stationär oder online) Ihrer Wahl.


Wohin das Herz mir geht

Auf dem Weg des lange vergessenen, aber großen Menschendichters Jean Paul.

200 Kilometer von Hof und Joditz bis nach Bayreuth und Sanspareil,

 durch sein geliebtes Fichtelgebirge bis nach Arkadien.

 

Eine Art Reisebericht

von Hilde Zielinski

mit Fotografien von Peter Zielinski

 

Zur Erinnerung an Pudel Fidel, den Getreuen 

Der Dichter Jean Paul

Jean Paul zum 60. Geburtstag
Jean Paul zum 60. Geburtstag

Im wahrsten Sinne des Wortes: Jean Paul hat es in sich!

Jean Paul wurde als Johann Paul Friedrich Richter 1763 in Wunsiedel geboren. Er starb 1825 in Bayreuth und ist dort begraben.

 

»Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können«, ist ein Aphorismus von Jean Paul. Ein jeder kennt diesen Sinnspruch. Auf allen Friedhöfen ist er zahlreich zu finden.

 

Als Sohn eines armen Lehrers, Pfarrers und Organisten war Jean Paul kein beschauliches Leben beschert – aber er konnte aus jedem »Schwarz ein Weiß machen«, so schrieb er im Alter sinngemäß über sich selbst.

 

Zu seiner Zeit war er berühmter als Goethe!

 

1795 – Jean Pauls Roman »Hesperus« – eine Lebensbeschreibung – wird zum Modebuch des Jahres, sein Autor mit einem Schlage berühmt. Diese Mischung von bürgerlicher Tugendhaftigkeit, Gefühlsseligkeit, scharfer Gesellschaftskritik und revolutionärem Geist trifft so genau den Nerv der Zeit, dass die gebildeten Kreise Deutschlands sich, oder vielmehr ihre Träume von sich, wiedererkennen können.

Günter de Bruyn

 

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»Jean Paul erscheint aus heutiger Sicht als einer der bedeutendsten europäischen Dichter überhaupt.«

Knaurs Lexikon der Weltliteratur

Der Jean-Paul-Weg

Wegweiser Jean-Paul-Weg
Wegweiser Jean-Paul-Weg

Jean Pauls Welt zu Fuß erreisen – per 161 Stationstafeln inmitten reizvollster Landschaften

Der Jean-Paul-Weg ist ein Wanderweg zu Ehren des Dichters Jean Paul, der die meiste Zeit seines Lebens in Oberfranken verbrachte.

Der Weg wurde im Zeitraum 2002 bis 2012 von Joditz bei Hof, über Wunsiedel, Bayreuth bis Sanspareil eingerichtet.

 

Er ist 200 Kilometer lang und führt durch den Frankenwald, das Fichtelgebirge und die nördliche Fränkische Schweiz, umsäumt von hinreißend anmutigen Aussichten, lässt links und rechts Schlösser, Felsen, Bäche, Flüsse, Seen und Moore wie Traumwelten erscheinen. 

 

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Eine der Jean-Paul-Stationstafeln
Eine der Jean-Paul-Stationstafeln

Der Reisebericht

Hilde und Peter Zielinski mit Pudel Fidel
Hilde und Peter Zielinski mit Pudel Fidel

Sie wurde zu einer Reise, die nicht mehr enden will

Im Sommer 2012 spazierten wir mit unserem Pudel Fidel den 
gesamten Jean-Paul-Weg und berichten über manchen Winkel, Menschen, Bier und geistige Verdauung – immer mit Jean Paul an unserer Seite.

 

Viele sagen, er sei schwer zu lesen, zu viele Nebensätze. Das stimmt. Aber wir fanden heraus, dass man ihn einfach anders lesen muss, anders! Und schon, ehe man sichs versieht, befindet man sich in schönsten Welten. Den schönsten Welten von allen. Und man kann nicht mehr aufhören, sie zu suchen. Das Leben hat sich verändert.

 

Man muss noch erwähnen, wir sind keine Literaturwissenschaftler. Auf Jean Paul stießen wir rein »gefühlsmäßig«, so will ich es beschreiben. Deshalb ist der Reisebericht eine Art persönliche Annäherung.


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Reisebericht »Wohin das Herz mir geht«

 

Die Liste unserer Etappen finden Sie hier.